Handels- und Gesellschaftsrecht

Für Unternehmen ist es wich­tig, auf den rich­ti­gen Vertragsgrundlagen auf­zu­bau­en und so vor unlieb­sa­men Überraschungen geschützt zu sein – egal, ob es um den Handelskauf, das Handelsvertreterrecht geht oder Handelsgeschäfte im all­ge­mei­nen betrof­fen sind. Auch hier kön­nen wir weiterhelfen.

Im Gesellschaftsrecht bera­ten und ver­tre­ten wir sowohl die Interessen auf Gesellschafterebene oder der Geschäftsführung oder der Gesellschaft. Je nach­dem, wel­che Interessen unse­rer Mandanten betrof­fen sind.

Besonders bei gesell­schafts­in­ter­nen Auseinandersetzungen ste­hen wir als aus­ge­bil­de­te Wirtschaftsmediatoren auch für eine befrie­den­de, ver­trau­li­che Einigung zur Verfügung, die mit den Parteien unmit­tel­bar erar­bei­tet und – nicht wie ein Urteil oder Schlichterspruch – fremd­dik­tiert ist. Dies gewähr­leis­tet, dass ein Konflikt opti­mal gelöst wird. Denn die Beteiligten ken­nen ihre Interessen am Besten.

Mit der Fortbildung zum Zertifizierten Sanierungs- und Insolvenzberater ste­hen wir auch mit Rat und Tat bei einer vor­insol­venz­li­chen Restrukturierung nach dem neu ein­ge­führ­ten Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen (StaRUG) zur Verfügung.

Das damit ein­ge­führ­te prä­ven­ti­ve Sanierungsverfahren bei dro­hen­der Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens schließt die Lücke zwi­schen der frei­en außer­ge­richt­li­chen Sanierung und der streng ver­fah­rens­ge­bun­de­nen Sanierung im Insolvenzverfahren nach den Regelungen der InsolvenzO. Es kann nicht nur fle­xi­bel und pri­vat­au­to­nom orga­ni­siert wer­den, son­dern ggfs. auch völ­lig ohne Kenntnis der Öffentlichkeit. Die Reorganisation kann sich auf ein­zel­ne Gläubiger beschrän­ken mit dem Fokus auf einer geziel­ten Entschuldung, um Ressourcen für eine eigen­stän­di­ge Sanierung des Unternehmens freizusetzen.

Nicht nur die Geschäftsführung wur­de mit dem StaRUG aus­drück­lich zur Krisenfrüherkennung und zum Krisenmanagement ver­pflich­tet (§ 1 StaRUG), son­dern auch die mit der Erstellung des Jahresabschlusses befass­ten steu­er­be­ra­tend täti­gen Berater zu einer Hinweispflicht (§ 102 StaRUG).